Von den großen Problemen dieser Welt zu den Orten, an denen Hoffnung wächst
Humanitäre Hilfe mit Herz, die ankommt und nachhaltig wirkt – aus Südtirol für die Welt. So lässt sich der langjährige Einsatz des Vereins zusammenfassen.
„Heute, 25 Jahre nach unserer Gründung, können wir nur ein Wort sagen: Danke!“ sagt der Präsident Toni Pizzecco. Begonnen hat alles mit dem Leitspruch von Aldous Huxley: Der einzig wahre Fortschritt für die Menschheit ist der Fortschritt in der Nächstenliebe. Und dies gilt auch heute noch, mehr denn je! „Unsere Vision war es, eine Welt zu schaffen, in der medizinische Versorgung Menschen in ihrer Heimat zugänglich ist – unabhängig von ihrer Herkunft oder Religion.“
Was als medizinische Soforthilfe begann, entwickelte sich zu einem umfassenden Engagement: Der Bau von Gesundheitsstationen, Krankenhäusern und Schulen, Ausbildungsprogrammen für medizinisches Personal sowie Trinkwasserprojekte stehen heute ebenso im Fokus wie das langfristige Zusammenarbeiten mit lokalen Partnern.
Seit seiner Gründung am 13. Oktober 2000 engagierte sich der Verein in 19 Ländern mit über 80 Projekten in den Bereichen medizinische Grundversorgung, Schulbildung, Wasserzugang und soziale Entwicklung. Seine Tätigkeit ist geprägt vom Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.
Die Bilanz der vergangenen Jahre spricht für sich:
- 10.000 Kinder erhalten Bildung dank der vielen Schulprojekte,
- 125 Brunnen mit sauberem Wasser versorgen 60.000 Menschen,
- über 4 Millionen Menschen haben Zugang zu medizinischer Grundversorgung.
Der Verein wurde von Toni Pizzecco, Tanja Nienstedt, Franco de Giorgi, Erich Näckler und Gabi Janssen gegründet und zählt heute 178 Mitglieder –Ärzte, Pflegekräfte, Techniker und sonstige Volontäre. Rund 20 Mitglieder pro Jahr leisten regelmäßig freiwillige Einsätze in Entwicklungsgebieten.
Die Finanzierung der Projekte erfolgt durch Spenden, Stiftungen, öffentlichen Beiträgen, dem 5 Promillefond aus der Steuererklärung, Mitgliedsbeiträgen und verschiedenen Benefizveranstaltungen.
„Durch den Einsatz unserer engagierten Mitglieder und Volontäre, die persönliche Nähe zu unseren Projektpartnern und die transparente Kommunikation mit unseren Spendern ist es uns gelungen, Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen.“ Sagt Gabi Janssen Pizzecco, Geschäftsführerin des Vereins.
Zum Jubiläum blickt der Verein nicht nur zurück, sondern mit neuem Schwung nach vorne: „Unser Ziel ist es, auch junge Generationen zu inspirieren und einzubinden. Gleichzeitig bleiben wir unseren Werten treu.“
Hilfe kommt aus vielen Händen. Darum dankt der Vorstand, bestehend aus Toni Pizzecco, Tanja Nienstedt, Manfred und Florian Brandstätter, Meinhard Kritzinger, Monika Niederkofler und Günther Ziernhöld den vielen Spendern, der Aut. Provinz Bozen, der Aut. Region Trentino/Südtirol, der Gemeinde Bozen, und allen, welche die Organisation in 25 Jahren unterstützt haben.