

| Indien - Medical Camp |
|
Verbesserung der medizinischen Versorgung der ärmsten Bevölkerungsschicht in Bangalore und Calcutta, Indien Es handelt sich hier um ein von zahlreichen nationalen und internationalen Organisationen bereits ausgeführtes und bewährtes Projekt. Hier geht es darum die medizinische Versorgung der niedrigsten und ärmsten Schicht der Bevölkerung Süd- und Ostindiens durch die Entsendung von Ärzteteams, bestehend aus Zahn-, Augenärzten und Assistenten, zu verbessern. Dieses Team verfügt über sämtliche Instrumente und Arzneien, um vor Ort autonom, effizient und schnell arbeiten zu können. Das Zahnärzte-Team verfügt über einen tragbaren Zahnstuhl bestehend aus Bohrmaschine, Absaugvorrichtung, chirurgische Instrumente, Dental Material und Arzneien.
Das Team der Augenärzte verfügt über alle zur Diagnose und
Therapie erforderlichen augenfachärztlichen und chirurgischen
Instrumente. In einem zweiten Schritt wird das einheimische Personal geschult um entsprechende Vorbereitungen für eine zukünftige weitere Zusammenarbeit treffen zu können. In Zukunft soll diese Idee des "medical camps" auch mit anderen regionalen Organisationen, welche in Entwicklungsländern tätig sind, weitergeführt werden. Bis jetzt wurde ein Teil des Projektes in Ulsore abgewickelt, einem Slum der Millionenstadt von Bangalore, in welchem unser Verein bereits seit drei Jahren eine Krankenstation des Salesianerordens rund um Sister Nancy Pereira unterstützt. Im Slum werden 3.000 Familien der untersten Kaste der Parias oder Unantastbaren von den Ordensschwestern betreut. Ein zweiter Teil des Projektes findet am Stadtrand von Calcutta in Ostindien statt. Hier arbeitet unser Verein bereits seit 2003 mit indischen Organisationen zusammen, welche ein Waisenhaus für Strassenkinder führen. Weitere Fachärztecamps wurden im Süden Indiens in Kattappana und in Puthiature abgehalten. Das Augencamp wurde in Bylakuppe, einer tibetischen Enklave in Indien abgehalten. Indien zählt mittlerweile über eine Milliarde Einwohner, welche zahlreichen verschiedenen Stämmen, Sprachgruppen und Religionen angehören. Das Kastenwesen beherrscht das religiöse, soziale und wirtschaftliche Leben Indiens. Während nur ein kleiner Teil der Bevölkerung den höheren Kasten und dadurch auch den Privilegierten angehört, lebt mehr als die Hälfte der Einwohner in großer Armut. Am schlimmsten ergeht es den 300 Millionen Menschen der niedrigsten Kaste, welche meist nur am Strassenrand oder in Bahnhöfen leben. Diesen Parias wird von der Gesellschaft alles verweigert, was zu einem menschenwürdigen Leben gehört: Unterkunft, medizinische Versorgung und Erziehung. Sich selbst überlassen, stützt sich diese Bevölkerungsschicht auf Hilfe von außen. Unsere Organisation hat es sich zum Ziel gesetzt, durch die Entsendung von Fachärzten einen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Gegenden zu leisten, in welchen die Behandlung durch einheimische Zahn- und Augenärzten entweder unerschwinglich oder vollkommen inexistent ist. |
| < zurück | weiter > |
|---|