"Der einzig wahre Fortschritt für die Menschheit ist der Fortschritt in der Nächstenliebe"
Aldous Huxley
Sri Lanka, Dr. M. Kritzinger – Post Tsunami Einsatz, Januar 2005
6 Nachdem wir uns entschlossen hatten, das Projekt des Schmetterlingsgartens zu unterstützen, mache ich mich auf den Weg nach Sri Lanka, um mich auch vor Ort zu vergewissern, daß das Geld gut investiert wird und gut ankommt. Nach einem elfstündigen Flug komme ich am Abend in Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas, an. sri2.jpgNachdem ich mich am nächsten Tag mit Sarvam?, der Vertreterin von Ashoka in Sri Lanka und Paul Hogan?, dem Verantwortlichen des Projekts in Baticaloa getroffen habe, mache ich mich  auf den Weg an die Ostküste. Da eine Busfahrt aufgrund der vielen Straßensperren zu lange dauert, weil letzte Woche wieder Unruhen in dem hauptsächlich von Tamilen bewohnten Gebiet ausgebrochen waren, kaufe ich mir eine Fahrkarte für den Nachtzug. ?Obwohl seit 3 Jahren Friede herrscht, sind die Spannungen zwischen Regierung und den Tamilen augenscheinlich, auch trifft die Hilfe der Regierung in diesen Gebieten nur zögerlich ein.

Die Fahrt durch das Verkehrsgewühl Colombos ist abenteuerlich, es scheint keine Verkehrsregeln zu geben, überholt wird links und rechts? Ähnlich chaotisch geht es am Bahnhof zu, mit Müh und Not finde ich den richtigen Bahnsteig, auch sprechen wenige Leute Englisch, was die Kommunikation deutlich erschwert. Um 19.00 fährt der Zug ab, ich sitze beinahe allein in der ersten Klasse auf zerschlissenen Polstersesseln und mit blinden Fensterscheiben. Bald wird es dunkel und ich versuche zu schlafen. Als ich endlich einschlafe, weckt mich schon der Schaffner auf, es ist 4 Uhr in der Früh und wir sind in Baticaloa, von allen Bati genannt, an der Ostküste angekommen. Ich steige aus, Gott sei Dank erwartet mich Shiva?, ein Betreuer aus dem Schmetterlingsgarten. Die Stadt ist dunkel, Stromausfall. Auf dem Rücksitz seines Mopeds kommen wir nach 10 Minuten Fahrt in Pauls Haus an. Da alle Hotels in der Stadt von Hilfsorganisationen ausgebucht wurden, gab mir Paul Hogan den Schlüssel seines Hauses, das am Fluß steht. Obwohl die Flutwelle bis hierher kam, sieht man im Dunkeln wenig von der Verwüstung. Erschöpft von der Fahrt, lege ich mich gleich ins Bett.

Erst mittags, bei uns 8 Uhr morgens wegen der Zeitverschiebung, wache ich auf. Ein Motorradfahrer holt mich ab und wir fahren in die Stadt, in den Schmetterlingsgarten.? Der Schmetterlingsgarten wurde als Therapiezentrum für vom Krieg traumatisierte Kinder gegründet, inzwischen hilft er Kindern, die im Tsunami Eltern und Geschwister verloren haben, ihr Trauma zu überwinden. Der Garten besteht aus mehreren Teilen, einem Blütengarten, einem Kräutergarten, und einem Erlebnisgarten, wo Schiffe? und Baumhütten stehen, Schilfhütten und Schattenplätze mit Teichen. Überall hängen Zeichnungen von Kindern und stehen Skulpturen, es gibt Enten, Hühner, Hasen, und auch einen zahmen Kormoran.? Die Kinder lernen in einer ihnen vertrauten Umgebung durch Mal- und Musiktherapie einmal in der Woche, ihr Trauma zu verarbeiten; Theaterspielen und Geschichtenerzählen tragen auch dazu bei. ?Einer der Gründer, ein Jesuitenpater, der auch eine Ausbildung als Psychologe hat, Vater Paul,? führt mich durch den Garten. Besonders beindruckend sind riesige Skulpturen aus Korbgeflecht,die von einem schizophrenen Erwachsenen hergestellt werden. In einer Ecke wird Ton für Töpferarbeiten vorbereitet, die Kinder spielen nur mit natürlichen Materialien, auch die Musikinstrumente sind traditionell, Trommeln aus Tierhaut und Rasseln aus Pflanzensamen. In der Ecke steht ein buntbemalter Bus, ?mit dem Bus werden die Kinder einmal in der Woche zur Therapie in den Garten gebracht. Nach der Flutkatastrophe fahren die insgesamt fast 20 einheimischen Betreuer in die Flüchtlingslager, ?die überall in der Stadt errichtet wurden, um mit den Kindern dort zu singen, zu spielen und zu malen. Nachdem ich einem Theaterstück der Kinder beigewohnt habe, fahre ich wieder heim in das Viertel in Bati, wo ich wohne. Bei Tag kann man die Verwüstung sehen, die die Flutwelle angerichtet hat. Nur die höher gelegenen Teile der Stadt sind einigermaßen verschont geblieben, auch wenn man an den Wänden überall Wassermarkierungen sieht. Die nahe am Meer liegenden Stadtteile wurden vom Wasser komplett ausgelöscht, es ist nur mehr eine Wüste von den ehemaligen Dörfern und Behausungen übrig.

Am nächsten Tag fahre ich schon in der Früh in ein anderes Flüchtlingslager in der Stadt. ?Hier leben die Überlebenden eines ehemaligen Fischerdorfes in der Gluthitze in Zelten, die von einem englischen Rotary Club gespendet wurden. Die meisten Männer haben überlebt, da sie schwimmen konnten, viele Frauen und Kinder starben in den Fluten. Die Leute, die sich retten konnten, haben alles verloren, vielen wurden sogar die Kleider, die sie trugen, von der Gewalt des Wassers vom Leib gerissen. Ich treffe einen Mann, der mir erzählt, daß er seine Frau und seine drei Kinder verloren hat, eine ältere Frau erzählt mir, daß sie 2 Töchter und 5 Enkelkinder verloren hat, unbegreifliche Schicksale. In einer alten Lagerhalle versammeln sich die Kinder und die Betreuer beginnen, mit ihnen Spiele zu machen, während im Hintergrund eine lange Leinwand aufgebaut wird. Dann bekommen die Kinder Pinsel und Farben und sie malen, was ihnen in den Sinn kommt. ?Die Malereien sind beeindruckend, Strände mit Häusern, der Sonne, aber immer wieder auch Flutwellen mit ertrinkenden Menschen, am Boden liegenden Körpern, Kinder, die sich in Bäume retten. Auf einem Bild sieht man ein Mädchen in einem Dorf, das von Flugzeugen bombardiert wird,? darunter steht: das war mein Leben davor. Die Kinder kennen alle den Krieg, sogar in sogenannten Friedenszeiten wie in den letzten 2 Jahren sind kleinere Gefechte an der Tagesordnung. Nun kennen sie auch noch den Schrecken des Tsunami. Als ich den Leuten sage, daß ich hier bin, um das Projekt zu unterstützen und die Spendengelder von den Leuten Südtirols kommen, und auch viele Kinder Geld gespendet haben, wollen sie Fotos der Leute sehen, die ihnen helfen. Ich verspreche, ihnen Fotos zu schicken, wenn ich heimkomme.

Am folgenden Tag besichtige ich den Teil der Stadt, der am schwersten vom Tsunami betroffen war. Unbeschreiblich, von den Häusern steht nur noch der Boden, überall Trümmer, Kleider, Reste von verbrannten Körpern,... ?dazwischen sitzen immer wieder Leute in stummer Trauer. Wir treffen den Dorfältesten, der am Boden seines ehemaligen Hauses sitzt und um zwei seiner Töchter trauert. ?Er wurde von der Welle zwei Kilometer landeinwärts getragen, seine Frau und eine Tochter konnten sich auf einen Mangobaum retten und hatten überlebt. Er erzählt mir, daß es ein wunderschöner Morgen war, mit blauem Himmel und spiegelglattem Meer. Plötzlich hörte er ein Zischen wie von einer riesigen Schlange, dann kam die erste von mehreren immer größer werdenden Wellen, die größten ragten über die Wipfel der Palmen hinaus. Er wurde von der Welle landeinwärts gespült, nach wenigen Minuten war alles vorbei, er sagte mir, es herrschte eine gespenstische Stille. Er zeigt mir die Stelle, wo er seine Schwester unter einer Palme fand, sie war bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Er begrub sie an dieser Stelle. Wir wandern kilometerweit durch die Zerstörung. Viele Leute sagen mir, daß sie vorher das Wort Tsunami noch nie gehört hatten, nun weigern sich viele, wieder in die Nähe des Meers zurückzukehren, das ihnen so vertraut war. Dann kehren wir wieder in den Garten zurück.

Am nächsten Tag sind wir wieder in einem Flüchtlingslager von Fischern, deren Dorf zerstört wurde. Auch hier malen die Kinder immer wieder Häuser, ihre Häuser, die innerhalb eines Augenblicks ausgelöscht wurden. Dann will ich in Richtung Südküste aufbrechen, um mich dort mit einem Team des Roten Kreuzes zu treffen, die dort ein zerstörtes Dorf wieder aufbauen wollen.

Ich bin noch einen weiteren Tag in Bati geblieben. In der Früh fuhr ich ein bißchen außerhalb der Stadt, wo ein weiteres Projekt von dem gleichen Team ist, das auch den Schmetterlingsgarten leitet. Auf einem großen Grundstück inmitten von Palmen und grünen Wiesen, von einem hohen Zaun umgeben, sind mehrere Häuser, in denen ehemalige Kindersoldaten und  Soldatinnen untergebracht sind. Der Zaun schützt sie vor eventuellen Versuchen der Armee, sie wieder zurück zu holen. Auch wenn offiziell seit zwei Jahren Frieden herrscht, gehen die Spannungen zwischen Regierung und den Tamil Tigers weiter. Immer wieder werden Kinder aus den Dörfern entführt, um in der Armee zu kämpfen, auch wenn es in den letzten Wochen wegen der zunehmenden Präsenz von westlichen Journalisten und Hilfsteams etwas ruhiger geworden ist. Aber die Stille  ist trügerisch, die Stadt wimmelt von Militär, ich wage es kaum Fotos in der Stadt zu machen, um keine Schwierigkeiten zu bekommen. In dem Projekt werden die ehemaligen Soldaten psychologisch und medizinisch betreut, und es wird ihnen eine Berufsausbildung geboten, den Mädchen als Schneiderin, den Buben als Mechaniker oder Elektriker. Weiters gibt es auch ein Haus, in dem mißbrauchte Kinder und Frauen betreut werden; leider ist der Mißbrauch von Kindern, die oft aus armen Familien kommend, sich in reicheren Familien als Hausgehilfen verdingen müssen, sehr häufig. Der Staat zahlt pro Kind, das in diesem Projekt aufgenommen wird, umgerechnet drei Euro im Monat; das deckt nicht einmal das Essen für ein paar Tage. Weiters werden hier auch Einheimische als Betreuer ausgebildet, es werden ihnen psychologische Grundkenntnisse vermittelt, um diesen Kindern helfen zu können. Zu Mittag fahren wir wieder mit dem Motorrad in den Schmetterlingsgarten, nach dem lärmenden Verkehr, den hupenden Autos und den Menschenmassen ist der Garten eine Oase der Ruhe. Einmal in der Woche wird für die Kinder gekocht, so werde auch ich heute zum Essen eingeladen. Wir essen alle mit den Händen, wie es in Indien und Sri Lanka Sitte ist, ich schlage mich wacker, der einzige Fauxpas passiert mir, als ich mir nach dem Essen die Finger ablecke,...

Nachmittags wird im Garten eine Gedenkfeier veranstaltet, ?da heute der einundvierzigste Tag nach der Katastrophe ist, im Buddhistischen Glauben wird an diesem Tag noch einmal der Toten gedacht. Es kommen viele Kinder aus den Dörfern, die Eltern oder Geschwister verloren haben. Nach der Trauerfeier kehre ich wieder in mein Haus am Fluß zurück. Am Weg sehe ich einen Strauch, in dem mehrere von Algen verklebte Stofftiere hängen, ?als ob sie sich vor den Fluten da hinauf retten hätten müssen. Am Abend werde ich dann mit dem Zug wieder nach Columbo fahren, mit den furchtbaren Bildern im Kopf von dem, was ich hier gesehen habe, aber auch mit den schönen Bildern von den lachenden und glücklichen Kindern im Schmetterlingsgarten.

Nach einer ermüdenden Zugfahrt komme ich um 6 Uhr in der Früh in Colombo an, am Hauptbahnhof herrscht um diese schon reges Treiben. Ich will von Colombo 150 Kilometer in den Süden fahren zu der Südspitze Sri Lankas, eine Gegend die touristisch wenig erschlossen ist mit Bevölkerung, die hauptsächlich vom Fischfang lebt. Mehr durch Zufall findige ich den richtigen Bus, nachdem alles Busse nur in indonesischer Schrift beschriftet sind und erstaunlicherweise nur wenige Leute Englisch sprechen. Die Fahrt führt entlang der Küste, je weiter man in den Süden kommet desto größer das Bild der Verwüstung. Wir fahren an der zerstörten Bahnlinie vorbei, hier hat die Flutwelle einen vollbesetzten Zug erwischt und es starben 1700 Leute, immer wieder Flüchtlingscamps mit verschiedenen europäischen Fahnen, je nachdem welche Nation das Camp errichtet hat, man sieht nur ganz vereinzelt Ausländer. Immer wieder auch Gruppen von Leuten, die das Geröll wegzuräumen versuchen und die teilweise zerstörte Strasse ausbessern. Nach einer dreistündigen Autofahrt, der Fahrer war der asiatische Bruder von Michael Schumacher, erreiche ich Galle, die größte Stadt im Süden. Auch hier hat die Welle ganze Stadtteile verwüstet. Am Marktplatz steige ich in einen weiteren Bus um und auf einer immer kleinen werdenden Strasse, die sich entlang von malerischen Buchten mit weißen Sandstränden und azurblauem Meer windet, im Vordergrund der Postkartenlandschaft verwüstete Wohngebiete, komme ich in Welagama an. Dort errichtet das Salzburger Rote Kreuz ein Fischerdorf, die Koordinatorin des Projekts holt mich an der Bushaltestelle ab und ich werde bei dem Team von drei Leuten in einem kleinen Hotel wohnen, das einer Deutschen gehört und das vom Tsunami verschont blieb, da es auf einer Klippe liegt. Leider geht die Arbeit des Teams nur schleppend voran, das Gebiet wohin die Fischer umgesiedelt werden, ist noch nicht gefunden, die Regierung zeigt sich wenig hilfreich und das meiste Land in Meernähe, die einzigen Gebiete die für ein Dorf in Frage kommen, sind in privater Hand und die Besitzer wollen nichts verkaufen. Die Leute leben immer noch in Zelten, sie sind verzweifelt, sie haben alles verloren.? Es wird ihnen Essen von den Nachbarn gebracht, die vom Tsunami verschont geblieben waren, die Boote sind zum größten Teil zerstört, die von der Regierung versprochene Hilfe trifft nicht ein. Es wurden zwar mit Regierungsgeldern 3 Schiffe angekauft, aber die wurden Leuten aus dem Dorf gegeben, die gar keine Fischer waren. Außer dem belgischen Militär sind alle ausländischen Helfer abgereist, auch in den anderen Flüchtlingslagern ist die Situation ähnlich. Die Leute haben jetzt zwar ein Zelt über den Kopf aber nichts zum Essen und keine Einkunftsmöglichkeit. Auch hier starben vor allem Kinder und Frauen, die nicht schwimmen konnten. Mit einem Mietauto fahre ich mit Frigga, einer Salzburgerin die 20 Jahre in Sri Lanka lebte und Land und Leute gut kennt und die jetzt das Projekt hier koordiniert, herum um mir ein Bild der Lage zu machen. Ich treffe auf eine Demonstration, ?die verzweifelten Dorfbewohner haben die Strasse blockiert, sie wollen von der Regierung wissen wo die ganzen Spendengelder geblieben sind. Am nächsten Tag sollte sich zeigen daß die Demonstration Erfolg hatte, es treffen endlich Essensmarken für die Familien ein. In den Trümmern des Dorfes sprechen wir mit einem Mann, der seine Frau und alle Kinder verloren hat, er sitzt auf den Trümmern seines Hauses, ein Einzelschicksal von vielen Tausenden. ?Ich treffe in einem Zelt 3 Mädchen, sie haben die Eltern verloren, das älteste ist 16 Jahre, ich werde ihnen helfen, wenigstens die Schule zu bezahlen. Wir besuchen einen Hotelbesitzer aus Sri Lanka, dessen Hotel in dieser Bucht gelegen von der Welle einigermaßen verschont blieb, da es auf einen Hügel lag. Er hatte 10 Jahre in Deutschland gearbeitet und sich mit dem Ersparten dann das Hotel gekauft. Er ist in diesem Dorf aufgewachsen und hilft, die Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. Er wurde uns von der deutschen Besitzerin des kleinen Hotels als absolut vertrauenswürdig empfohlen, sie kennt ihn schon mehr als 20 Jahre. Er hat eine Liste der Waisenkinder und auch eine genaue Aufstellung der Boote, die zerstört wurden. Die Boote hier werden von den Fischern selbst aus Fieberglas gebaut, außerdem fehlen natürlich auch alle Netze, die sehr teuer sind. Es gelingt mir mit seiner Hilfe das Material und die Netze für einen großen Katamaran zu kaufen und es einer Gruppe von Fischerfamilien zu übergeben. Das Boot wird wenn es fertig ist, 10 Familien ernähren können, Frigga verspricht mir ein Foto von der Übergabe zu machen. Die Liste der noch fehlenden Boote ist lang, wir berechnen daß noch ca. 200.000 Euro nötig sind, um die Bucht wieder mit einer Fischfangflotte auszurüsten, wie sie vor dem Tsunami bestanden hat.

Auch ich frage mich, wo sind denn wirklich die gesammelten Gelder, auch in den anderen Dörfern ist die Situation ähnlich.

Am Abend erfahre ich dann, daß mein Rückflug schon am nächsten Tag ist, und ich fahre noch am Abend wieder nach Colombo.
Da es zu spät ist noch eine Bleibe zu finden, kann ich im Sekretariat von Ashoka am Sofa übernachten, am nächsten Morgen trete ich dann den Heimflug an. Ich denke daß ich die Bilder, die ich gesehen habe, nie vergessen werde.
 
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